RADIKAL-)LIBERTÄRE, LAISSEZ-FAIRE-LIBERALE, KLASSISCH-LIBERALE UND NEOLIBERALE ZITATE - AUSGEWÄHLT VON ANDREAS K. WINTERBERGER

"Libertarianism is a philosophy of personal liberty - the liberty of each person to live according to his own choices, provided that he does not attempt to coerce others and thus prevents them from living according to their choices. Libertarians hold this to be an inalienable right of man; then, liberty represents a total commitment to the concept of individual rights." JOHN
HOSPERS

*

"Libertarianism refers to a system of politics that implies free-market capitalism, political and civil liberties, and room for ample pluralism in cultural, artistic, educational, and religious approaches to human life." TIBOR R. MACHAN

*

"The central theme of classical ethical egoism is that everyone ought to strive to become the best individual human being possible. Egoism will not morally tolerate the sort of moral code which makes of individual resources for orthers, even for those who are in great need." TIBOR R. MACHAN

*

"Libertarians see the individual as the basic unit of social analysis. Only individuals make choices and are responsible for their actions. Libertarian thought emphasizes the dignity of each individual, which entails both rights and responsibility. The progressive extension of dignity to more people - to women, to people of different religions and different races - is one of the great libertarian triumphs of the Western World. DAVID BOAZ

*

"Libertarianism may be regarded as a political philosophy that applies the ideas of classical liberalism consistently, following liberal arguments to conclusions that would limit the role of government more strictly and protect individual freedom more fully than other classical liberals would." DAVID BOAZ

*

"Unsere Hauptergebnisse bezüglich des Staates lauten, dass ein Minimalstaat, der sich auf einige eng umgrenzte Funktionen wie den Schutz gegen Gewalt, Diebstahl, Betrug oder die Durchsetzung von Verträgen beschränkt, gerechtfertigt ist; dass jeder darüber hinausgehende Staat Rechte der Menschen, zu gewissen Dingen nicht gezwungen zu werden, verletzt und damit ungerechtfertigt ist; und dasss der Minimalstaat durchaus attraktiv wie auch das Rechte ist. Zwei interessante Folgerungen sind, dass der Staat seinen Zwangsapparat nicht dazu ver-
wenden darf, einige Bürger dazu zu bringen, anderen zu helfen, und ebenso wenig dazu, den Menschen um ihres eigenen Wohles oder Schutzes willen etwas zu verbieten." ROBERT
NOZICK

*

"Libertarianism is the view that each man is the absolute owner of his life, to use and dispose of as he sees fit; that all man's social actions should be voluntary; and that respect for every other man's similar and equal ownership of life and, by extension, the property and fruits of that life, is the ethical basis of a humane and open society. In this view, the only (..) function of law or government is to provide the sort of self-defense against violence that an individual, if he were powerful enough, would provide for himself.
If it were not for the fact that libertarianism freely concedes the right of men voluntarily to form communities or governments on the same ethical basis, libertarianism could be called anarchy.
Laissez-faire capitalism, or anarchocapitalism, is simply the economic form of the libertarian ethic. Laissez-faire capitalism encompasses the notion that men should exchange goods and services, without regulation, solely on the basis of value for value. It recognizes charity and communal enterprises as voluntary versions of this same ethic. Such a system would be straight barter, except for the widely felt need for a division of labor in which men, voluntarily, accept value tokens such as cash and credit. Economically, this system is anarchy, and proudly so.
Libertarianism is rejected by the modern left - which preaches individualism but practices collectivism. Capitalism is rejected by the modern right - which preaches enterprise but practices protectionism. The libertarian faith in the mind of man is rejected by religionists who have faith only in the sins of man. The libertarian insistence that men be free to spin cables of steel as well as dreams of smoke is rejected by hippies who adore nature but spurn creation. The libertarian insistence that each man is a sovereign land of liberty, with his primary allegiance to himself, is rejected by patriots who sing of freedom but also shout of banners and boundaries. There is no operating political movement in the world today that is based upon a libertarian philosophy. If there were, it would be in the anomalous position of using political power to abolish political power." KARL HESS (Früherer Redenschreiber des einstigen republikanischen USA-Präsidentschaftskandidaten BARRY GOLDWATER)

*

"Liberals - (gemeint sind Sozialisten/Sozialdemokraten sowie betont etatistisch gesinnte Links-"Liberale" in den USA) - generally wish to preserve the concept of 'rights' for such 'human' rights as freedom of speech, while denying the concept to private property. And yet, on the contrary, the concept of 'rights' only makes sense as property rights. For not only are there no human rights which are not also property rights, but the former rights lose their absoluteness and clarity and become fuzzy and vulnerable when property rights are not used as the standard.
In the first place, there are two senses in which property rights are identical with human rights; one, that property can ONLY accrue to humans, so that their rights to property are rights that belong to human beings; and two, that the person's right to his own body, his personal liberty, is a property right in his own person as well as a 'human right'. But more importantly for our discussion, human rights, when not put in terms of property rights, turn out to be vague and contradictory, causing liberals to weaken those rights on behalf of 'public policy' or the 'public good.'" MURRAY N. ROTHBARD

*

"In den meisten Epochen der Vergangenheit hatte der Staat auch die Religion fest im Griff. Dabei festigte er gewöhnlich ein komfortables, auf beiderseitigen Nutzen angelegtes Bündnis mit einer vorherrschenden Kirche: Der Staat gab den Priestern Macht und Reichtum, und die Kirche ihrerseits lehrte der unterworfenen Bevölkerung ihre göttlich verordnete Pflicht, Caesar zu gehorchen. Nun jedoch, da die Religion viel von ihrer gesellschaftlichen Überzeugungskraft verloren hat, ist der Staat häufig willens, von der Religion abzulassen und sich auf ähnliche, wenn auch losere Bündnisse mit eher weltlichen Intellektuellen zu konzentrieren. In jedem Fall stützt sich der Staat auf die Herrschaft über die Druckmittel der Propaganda, um seine Unter-
tanen davon zu überzeugen, dass sie ihren Herrschern gehorchen oder diese sogar lobprei-sen sollen." MURRAY N. ROTHBARD

*

"Besteuerung ist Diebstahl, schlicht und einfach, wenn sie auch Diebstahl in einem dermas-sen grossen Massstab ist, dass kein gewöhnlicher Verbrecher ihn erreichen könnte. Sie ist die Zwangspfändung des Eigentums der Staatseinwohner bzw. seiner Untertanen." MURRAY N. ROTHBARD

*

"Wenn Besteuerung somit einen Zwangscharakter trägt und daher von Diebstahl nicht zu unterscheiden ist, so folgt daraus, dass der Staat, der von der Besteuerung lebt, eine riesige kriminelle Vereinigung ist, weit grösser und erfolgreicher als irgendeine 'private' Mafia in der Geschichte." MURRAY N. ROTHBARD

*

"Er (gemeint ist der Strassenräuber) befindet sich ständig auf der Flucht vor seinen Opfern oder vor dem Staat selber. Doch der Staat wird im Gegensatz zu einer Räuberbande nicht für eine kriminelle Organisation gehalten. Im Gegenteil haben seine Günstlinge im allgemeinen Stellungen von höchstem Rang in der Gesellschaft innegehabt. Es ist ein Rang, der dem Staat erlaubt, seine Opfer hinzuhalten, während er zumindest die meisten von ihnen dazu bewegt, diesen Ausbeutungsvorgang zu unterstützen oder sich wenigstens in ihn zu fügen.
In der Tat besteht die Aufgabe der ideologischen Günstlinge und Verbündeten des Staats gerade darin, der Öffentlichkeit zu erklären, dass der Kaiser wirklich ein paar hübsche Klei-
der hat. Kurzum müssen die Ideologen erklären, dass es zwar böse und kriminell ist, wenn eine oder mehrere Personen oder Gruppen stehlen, dass aber KEIN Diebstahl, sondern der legitime und sogar heilige Tatbestand der 'Besteuerung' vorliegt, wenn der STAAT solche Handlungen begeht. Die Ideologen müssen erklären, dass es zwar böse ist und bestraft werden muss, wenn eine oder mehrere Personen oder Gruppen morden, aber kein Mord, sondern ein höherer, als 'Krieg' oder 'Bekämpfung inneren Aufruhrs' bekannter Tatbestand vorliegt, wenn der STAAT tötet. Sie müssen erklären, dass Entführungen oder Sklaverei
zwar böse sind und verboten werden müssen, wenn sie von einer oder mehreren Personen oder Gruppen begangen werden, dass aber keine Entführung oder Sklaverei, sondern 'Wehr-pflicht' - eine Massnahme, von der die öffentliche Wohlfahrt abhängt und die sogar eine Er-
fordernis der Sittlichkeit an sich ist - vorliegt, wenn der STAAT solche Handlungen begeht. Die Aufgabe der staatsorientierten Ideologen besteht darin, am Trugbild der kaiserlichen Kleider herumzuspinnen und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass mit zwei grundverschiede-
nen Masstäben gemessen werden muss: dass, wenn der Staat die schlimmsten Schwerver-
brechen begeht, er dies in Wirklichkeit NICHT tut, sondern etwas anderes, das notwendig, einwandfrei, lebenswichtig und sogar - in früheren Zeiten - ein göttliches Gebot ist. Der jahr-
hundertelange Erfolg der Staatsideologen ist vielleicht der übelste Scherz in der Geschichte der Menschheit. (..) Der Grund, aus dem Ideologie so wichtig für den Staat ist, liegt darin, dass der Staat letzlich immer der Unterstützung der Mehrheit bedarf. Diese Unterstützung erhält der Staat unabhängig davon, ob er eine 'Demokratie', eine Diktatur oder eine absoluti-
stische Monarchie ist. Denn die Unterstützung besteht im Willen der Mehrheit (nicht aber, um es nochmals zu sagen, jedes Individuums), mit dem System auszukommen: Steuern zu zah-len, ohne grosse Klagen für den Staat in den Krieg zu ziehen, den Regeln und Anordnungen des Staats zu gehorchen. Diese Unterstützung muss keine aktive Begeisterung sein, um wirksam zu werden; passive Resignation ist genauso gut. Aber es muss Unterstützung geben." MURRAY N. ROTHBARD

*

"Jene Theorie, welche Steuern in Analogie zu Vereinsbeiträgen oder etwa zum Kauf der Dienste eines Arztes konstruiert, zeigt lediglich, wie weit sich dieser Teil der Gesellschafts-
wissenschaften von wissenschaftlichen Denkweisen entfernt hat." JOSEPH ALOIS SCHUMPETER

*

"Der Staat entsteht nicht im Interesse der Schutzfunktion, sondern es entsteht umgekehrt die Schutzfunktion im Interesse des schon bestehenden Staates." FRANZ OPPENHEIMER

*

"Der Staat ist seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach auf seinen ersten Daseinsstufen fast ganz eine gesellschaftliche Einrichtung, die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äussere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hatte keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger." FRANZ OPPENHEIMER

*

"Our Enemy, the State." ALBERT JAY NOCK (Titel eines gleichnamigen Buches von NOCK)

*

"If you give the State power to do something FOR you, you give it an exact equivalent of power to do something TO you." ALBERT JAY NOCK

*

"L'état, c'est la grande fiction à travers laquelle tout le monde s'efforce de vivre aux dépens de tout le monde." FREDERIC BASTIAT

*

"In a country where no law may be voted and no tax may be levied save with the consent of those whom the law is to govern and upon whom the tax is to fall, the public can be robbed only if it is first deceived. Our ignorance is the raw material of every extortion that is practiced upon us, and we may be certain beforehand that every sophism is the precursor of an act of plunder." FREDERIC BASTIAT

*

"Freedom of exchange will probably share the fate of freedom in general: it will become a part of our laws only after having taken possession of our minds. But if it is true that a reform must be generally accepted in order to be firmly established, it follows that nothing can delay it so much as that which misleads public opinion; and what is better fitted to mislead it than works that, while advocating free trade, are themselves based on the doctrines of monopoly?"
FREDERIC BASTIAT

*

"Yet it seems to me that if anything is contrived or contingent, it is not free trade, but protectionism; it is not the freedom to engage in voluntary exchange, but the use of the tariff to upset artificially the natural order in the pricing process." FREDERIC BASTIAT

*

"Consumption is the end, the final cause, of all economic phenomena, and it is consequently in consumption that their ultimate and definite justification is to be found." FREDERIC BASTIAT

*

"This is the point of the consumer, and it is the consumer's point of view that I shall never cease calling to the attention of the protectionists: for consumption is the goal of all our efforts, and it is only by adopting the point of view of the consumer that we shall find the solution to all our problems." FREDERIC BASTIAT

*

"No government has the right to plunge its people into hostilities except in defence of their own honour or interests. Unless this principle be made the rule of all, there can be no guarantee for the peace of any country, so long as there may be found a people, whose grievances may attract the sympathy or invite the interference of another State." RICHARD
COBDEN

*

"In Gold We Trust." LIBERTÄRER SLOGAN

*

"(..) release trade of every kind from regulation by the state, throw off the crushing burden of taxation, renounce the blinding and wasteful political struggle for power over each other, face the great truth and act on it, that in self-help, in moral influences of example, of sympathy, and of free discussion, in leaving invention and discovery unimpeded to take their own course and to earn their full reward, and above all, in voluntary protective associations of every form or kind, lies the method of progress; and you will find that with the outburst of intelligence and moral activity, which will come as we turn our faces resolutely toward freedom, that wealth and property will distribute themselves more widely and more deeply than by any revolution which either Mr. George, or those who succeed him, or imitate him, or outbid him, may be able to bring about." AUBERON HERBERT (1838-1906)

*

"(..) there is no moral foundation for the exercise of power by some men over others, whether they are a majority or not; that even if it is a convenient thing to exercise this power, in so apparently simple a form as that of taking taxes, and for purposes which are so right and wise and good in themselves, as education, or the providing for the old age of the destitute, there is no true authority which sanctions our doing so; and therefore the good which we intend to do will ever be perverted into harm." AUBERON HERBERT

*

"This cynical assumption of the weakness and selfishness of parents, this disbelief in the power of better motives, this faith in the inspector and the policeman, can have but one result. Treat the people as unworthy of trust, and they will justify your expectation. Tell them that you do not expect them to possess a sense of responsibility, to think or act for themselves, withold from them the most natural and the most important opportunities for such things, and in due time they will passively accept the mental and moral condition you have made for them."
AUBERON HERBERT

*

"Unsere eigenen vorgegebenen Interessen dürfen nicht vor die Rechte irgend eines Volkes gestellt werden. (..) Der Einfluss der Nation soll beständig, aber friedlich zugunsten jener Völker eingesetzt werden, die um Unabhängigkeit kämpfen und wider Annexionen, die unter Missachtung des Volkswillens getätigt werden." AUBERON HERBERT

*

"Der Sozialismus beruht auf dem angenommenen Recht einiger Menschen, auf die anderen Menschen Zwang auszuüben. (..) Der Zwang, der vom Sozialismus sanktioniert wird, muss aus praktischen Gründen ebenso sehr wie wegen der - vermeintlichen - Tugenden, die dem Zwang zugeschrieben werden, undefiniert und vom Umfang her unbeschränkt bleiben. Der Sozialismus vertritt den Glauben, dass der Welt Prosperität, Glück und Moral durch Zwang verliehen wird - durch Zwang, den gewisse Menschen über andere ausüben. (..) Im Guten wie im Schlechten ist es der Versuch, alle Menschen und alle menschlichen Angelegenheiten unter ein Zwangssystem zu stellen und kein freies System neben dem eigenen System
zu tolerieren, das notwendigerweise durch eine derartige Rivalität bedroht würde. Es unter-scheidet sich von jedem freien System durch folgende Besonderheit: Wenn Freiheit herrscht, darf man die eigene Freiheit verschenken, und wenn man dies gut findet, Sozialist sein oder was immer man will. Unter dem Sozialismus muss man Sozialist sein und darf nicht für sich selber eine Position wie in einem freien System wählen. (..) Sozialismus ist die Negation aller persönlichen Rechte, erhoben zu einem System. (..) Unter dem Staatssozialismus werden
wir drei Möglichkeiten in der Berufswahl haben: Wir dürfen entweder 'State's hand' (d.h. die oberste Staatsspitze - Anmerkung Winterberger) oder Staatsbeamter oder Staatsspitzel bzw. -informant sein. Die letzten beiden Berufe werden enorm übervölkert sein. Dennoch wird aus-
reichend Platz für alle vorhanden sein, da der Staat einer deutschen Kolonie entsprechen und hauptsächlich aus Beamten bestehen wird. (..) Der Staatssozialismus zeigt die Defekte des herrschenden politischen Systems in seiner übertriebenen Form. Wer sich daran gewöhnt, Gewalt anzuwenden, wird dumm und brutal, während die Untertanen ebenfalls auf ihre Art verdummen und indifferent der Apathie verfallen, die mit dem Aufflackern eines revolutionä-ren Temperament alterniert." AUBERON HERBERT

*
"Ich bin ein freier Prinz und habe gleichermassen Autorität, gegen die gesamte Welt Krieg zu führen wie derjenige, der hundert Schiffe auf See hat." SAMUEL BELLAMY (Pirat auf den Antillen im 18. Jahrhundert, zitiert von FABRIZIO DE ANDRE, italienischer libertärer Cantautore, auf dessen Album-/CD-Cover "Le Nuvole")

*

"The highwayman takes solely upon himself the responsibility, danger, and crime of his own act. He does not pretend that he has any rightful claim to your money, or that he intends to use it for your own benefit. He does not pretend to be anything but a robber. He has not acquired impudence enough to profess to be merely a 'protector,' and that he takes men's money against their will, merely to enable him to 'protect' those infatuated travellers, who feel perfectly able to protect themselves, or do not appreciate his peculiar system of protection. He is too sensible a man to make such professions as these. Furthermore, having taken your money, he leaves you, as you wish him to do. He does not persist in following you on the road, against your will; assuming to be your rightful 'sovereign,' on account of the 'protection' he affords you. He does not keep 'protecting' you, by commanding you to bow down and serve him; by requiring you to do this, and forbidding you to do that; by robbing you of more money as often as he finds it for his interest or pleasure to do so; and by branding you as a rebel, a traitor, and an enemy to your country, and shooting you down without mercy, if you dispute
his authority, or resist his demands. He is too much of a gentleman to be guilty of such impostures and insults, and villainies as these. In short, he does not, in addition to robbing you, attempt to make you either his dupe or his slave.-
The proceedings of those robbers and murderers, who call themselves 'the government,' are directly the opposite of these of the single highwayman.
In the first place, they do not, like him, make themselves individually known; or, consequently, take upon themselves personally the responsability of their acts. On the contrary, they secretly (by secret ballot) designate some one of their number to commit the robbery in their behalf, while they keep themselves practically concealed. (..)."
LYSANDER SPOONER

*

"The will, or the pretended will, of the majority, is the last lurking place of tyranny at the present day. The dogma, that certain individuals and families have a divine appointment to govern the rest of mankind, is fast giving place to the one that the larger number have a right to govern the smaller; a dogma, which may, or may not, be less oppressive in its practical operation, but which certainly is no less false or tyrannical in principle, than the one it is so rapidly supplanting. Obviously there is nothing in the nature of majorities, that insures justice at their hands. They have the same passions as minorities, and they have no qualities what-ever that should be expected to prevent them from practising the same tyranny as minorities, if they think it will be for their interest to do so.
There is no particle of truth in the notion that the majority have a right to rule, or to exercise arbitrary power over, the minority, simply because the former are more numerous than the latter. Two men have no more natural right to rule one, than one has to rule two. Any single man, or any body of men, many or few, have a natural right to maintain justice for themselves and for any others who may need their assistance, against the injustice of any and all other men, without regard to their numbers; and majorities have no right to do any more than this. The relative numbers of the opposing parties have nothing to do with the question of right. And no more tyrannical principle was ever avowed, than that the will of the majority ought to have the force of law, without regard to its justice; or, what is the same thing, that the will of the majority ought always to be presumed to be in accordance with justice. Such a doctrine is only another form of the doctrine that might makes right." LYSANDER SPOONER

*

"Liberty is the Mother, not the Daughter of Order." J.-P. PROUDHON

*

"(..) democratic man hates the fellow who is having a better time of it in this world. Such, indeed, is the origin of democracy. And such is the origin of its twin, Puritanism." H.L. MENCKEN

*

"(..) the prevailing American view of the world and its mysteries is still a moral one, and no other human concern gets half the attention that is endlessly lavished upon the problem of conduct, particularly of the other fellow. It needed no official announcement to define the function and office of the republic as that of an international expert in morals, and the mentor and exemplar of the more backward nations." H.L. MENCKEN

*

"All government, whatever its form, is carried on chiefly by men whose first concern is for their offices, not for their obligations. It is, in the essence, a conspiracy of a small group against the masses of men, and especially against the masses of diligent and useful men. Its primary aim is to keep this group in jobs that are measurably more comfortable and exhilarating than the jobs its members could get in free competition. They are thus always willing to make certain sacrifices of integrity and self-respect in order to hold those jobs, and the fact is just as plain under a despot as it is under the mob. The mob has its flatterers and bosh-mongers; the king has his courtiers." H.L. MENCKEN

*

"Of government, at least in democratic states, it may be said briefly that it is an agency engaged wholesale, and as a matter of solemn duty, in the performance of acts which all self-
respecting individuals refrain from as a matter of common decency." H.L. MENCKEN

*

"But it (government) still remains, as it was in the beginning, the common enemy of all well-
disposed, industrious and decent men." H.L. MENCKEN

*

"Personally, I hate to have to think of any man as of a definite race, creed or color; so few men are really worth knowing that it seems a shameful waste to let an anthropoid prejudice stand in the way of free association with one who is." H.L. MENCKEN

*

"Sozialdemokratie in der Praxis bedeutet, wenn A und B entscheiden, ob C D oder D C finan-ziell zu unterstützen habe und in welcher Höhe." H.L. Mencken

*

"Most politicians are scoundrels, jackasses, mountebanks and/or rabble rousers. You can very seldom find a politician who behaves like a decent person even in politics." H.L. Mencken

*

"Eine Gesellschaft, die so breit auf materiellem Erfolg und den Belohnungen des Individualis-mus in einem System des freien Wettbewerbs gründete (wie die amerikanische - Anmerkung Winterberger), wurde anfällig, sowohl den intellektuellen Inhalt der revolutionären These wie die Qualität des revolutionären Geistes (gemeint ist der wohl von einer Mehrheit der amerika-nischen Intellektuellen getragene etatistische und letztlich verfassungsfeindliche New Deal von Präsident Franklin D. Roosevelt), der sich in einer entfremdeten und neidischen akademi-schen Welt entwickelte, zu unterschätzen." GARET GARRETT

*

"It appears that individualism tends to a leveling of wealth, to destroying economic inequality. Marx, the European, hat no concept of the enormous creative energies released when multi-
tudes of men, for the first time freed from economic control, set out each in his own way to get for himself the greatest possible amount of wealth." ROSE WILDER LANE

*

"Production as such does not determine the moral relations of society. The moral relations create the production system. Free men created the dynamo; and it will not operate except in the private property, free enterprise society of contract." ISABEL PATERSON

*

"At an early age I developed a distaste toward 'doing something about it' - that is, toward organizational and forceful reorienting of society into an image of my own making. I have never been a dues-paying, card-carrying member of any organization, am revolted by any attempt to channel my thinking, and am constitutionally opposed to political action." FRANK
CHODOROV

*

"The only 'constructive' idea that I can in all conscience advance, then, is that the individual put his trust in himself, not in power; that he seek to better his understanding and lift his values to a higher and still higher level; that he assume responsibility for his behavior and not shift his responsibility to committees, organizations, and, above all, a superpersonal state. Such reforms as are necessary will come of themselves when, or if, men act as intelligent and responsible human beings. There cannot be a 'good' society until there are 'good men'." FRANK CHODOROV

*

"In vain you tell me that Artificial Government is good, but that I fall out only with the Abuse. The Thing, the Thing itself is the Abuse!" EDMUND BURKE

*

"It has ever been the tendency of power to add to itself, to enlarge its sphere, to encroach beyond the limits set for it; and where the habit of resisting such encroachment is not fostered, and the individual is not taught to be jealous of his rights, individuality gradually disappears and the government or State becomes the all-in-all. Control naturally accompanies responsability. Under the system of State Socialism, therefore, which holds the community responsible for the health, wealth, and wisdom of the individual, it is evident that the community, through its majority expression, will insist more and more on prescribing the conditions of health, wealth, and wisdom, thus impairing and finally destroying individual independence and with it all sense of individual responsability." BENJAMIN R. TUCKER

*

"The right to ignore the State" HERBERT SPENCER (Titel eines gleichnamigen Essays)

*

"Politik, die - Vom verkommenen Teil unserer kriminellen Schichten bevorzugter Lebensunter-
halt.- Interessenkonflikt, maskiert als Prinzipienstreit. Die Leitung öffentlicher Angelegenheiten zu privatem Vorteil." AMBROSE BIERCE

*
Politiker, der - Aal in dem Grundschlamm, der den Überbau der organisierten Gesellschaft trägt. Wenn er sich windet, hält er die Bewegung seines Schwanzes irrümlich für ein Beben des Gesamtgebäudes. Im Vergleich mit dem Staatsmann leidet er unter dem Nachteil, noch zu leben." AMBROSE BIERCE

*

"Peace, commerce and hondest friendship with all nations - entangling alliances with none."
THOMAS JEFFERSON (Antiinterventionistische USA-Aussenpolitik)

*

"All those who seek to destroy the liberties of a democratic nation ought to know that war is the surest and shortest means to accomplish it." ALEXIS DE TOCQUEVILLE

*

"War is the Health of the State." RANDOLPH S. BOURNE

"Taxation is Theft." (RADIKAL-)LIBERTÄRES SPRICHWORT

*

"The state Is Not our serviant. The state is our master, an organization of force which regulates our lives in exchange for taxing our income." (RADIKAL-)LIBERTÄRES SPRICHWORT

*

"TAXMAN"

Let me tell you how it will be
There's one for you, nineteen for me
'Cause I'm the Taxman
Yes, I'm the Taxman

Should five per cent appear too small
Be thankful I don't take it all
'Cause I'm the Taxman
Yes, I'm the Taxman

If you drive a car, I'll tax the street
If you try to sit, I'll tax your seat
If you get too cold, I'll tax the heat
If you take a walk, I'll tax your feet
Taxman!

Don't ask me what I want it for
(Ah-ha-Mr. Wilson)
If you don't want to pay some more
(Ah-ha-Mr. Heath)
'Cause I'm the Taxman
Yes, I'm the Taxman

Now my advice for those who die
Declare the pennies on your eyes
'Cause I'm the Taxman
Yes, I'm the Taxman
And you're working for no-one but me

GEORGE HARRISON (Album/CD THE BEATLES: "Revolver", EMI 1966)

*

"I CAN EXPLAIN EVERYTHING"

I have a suggestion in answer to the question
How can we make the world easier to bear
We could go on a mission to get all politicians
And preachers off of the air
Cause when you're talking to that many people
At one time
You're bound to be lying to someone
At some time
So let's band together
And cause a collision
And throw all of these liars
Off television

I can explain everything

How can anyone spend six million dollars every four years
To get a job that makes sixty thousand per?

How can a man stand straight-faced with tears in his eyes
And plead for millions when his motives are a blur? (..)

T.BONE BURNETT, AMERIKANISCHER SINGER/SONGWRITER
(Album/CD "The Criminal Under My Own Hat", 1992, CBS)

*

"The best government is therefore the least government, the absolute minimum necessary to protect man from certain unhappy but essential qualities of the human species." THOMAS
JEFFERSON

*

"Folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich: dass alle Menschen gleich ge-schaffen sind; dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten ausge-
stattet sind; dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören; dass zur Sicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingesetzt werden, die ihre recht-
mässige Macht aus der Zustimmung der Regierten herleiten; dass, wenn immer irgendeine
Regierungsform sich als diesen Zielen abträglich erweist, es Recht des Volkes ist, sie zu ändern oder abzuschaffen und eine neue Regierung einzusetzen und diese auf solchen Grundsätzen aufzubauen und ihre Gewalten in der Form zu organisieren, wie ihm zur Ge-währleistung seiner Sicherheit und seines Glücks geboten zu sein scheint." THOMAS
JEFFERSON (Aus der AMERIKANISCHEN UNABHÄNGIGKEITSERKLÄRUNG)

*

"I am very much surer where I stand - where my arguments come from and where they will lead me - with regard to practical questions than with regard to ethical ones. And I have found that it is much easier to persuade people with practical arguments than with ethical argu-ments. This leads me to suspect that most political disagreement is rooted in questions of what is, not what should be. I have never met a socialist who wanted the kind of society that I think socialism would produce." DAVID FRIEDMAN

*

"Liberalism (..) is not about making people better off in any immediate and pragmatic way. It
is about the organising principles of a society where people are most likely to learn to make themselves better off." ANTHONY DE JASAY

*

"Je kleiner die Domäne, in der Entscheidungen zwischen Alternativen kollektiv getroffen werden, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, die Präferenzen eines beliebigen Individuums zu übergehen." ANTHONY DE JASAY

*

"Die Möglichkeit bindender Übereinkünfte geht dem Staat als deren Erzwinger voran. (..) Nichts beweist die Möglichkeit eines bindenden Vertrags zwischen den Vertragsparteien und dem Agenten, der den Vertrag erzwingen soll, zumal es keinen Meta-Agenten, d.h. eine übergeordnete Instanz gibt, welche die Vertragserzwingung gewährleistet. Wäre dies der Fall, müssten die Vertragsparteien einen bindenden Metavertrag mit diesem Meta-Agenten ein-
gehen, der durch einen Super-Meta-Agenten erzwungen würde usw. Bei diesem Vorgang handelt es sich um das principal-agent-Problem, das bei allen sozialen Dilemmas wie uner-
laubten Handlungen (zivilrechtlichen Delikten), öffentlichen Gütern, Teamarbeit und Vertei-digung vorkommt." ANTHONY DE JASAY (Plädoyer für "die geordnete Anarchie" - Jasay)

*

"Staaten sind eine Bürde, manchmal nützlich, manchmal ein Mühlstein, stets teuer, nie legitim und nie eine Notwendigkeit für bindende Übereinkünfte. Wenn sie dies wären, ist es schwer zu verstehen, wie ein Staat je geschaffen werden konnte, etwa durch eine Übereinkunft, bevor er existierte." ANTHONY DE JASAY (Plädoyer für die "geordnete Anarchie" - Jasay)

*

"Eine Person geniesst individuelle Freiheit, solange sie - in eine Doppelsituation gestellt - eine negative Metawahl treffen darf, ohne dabei künstliche Folgekosten Dritter, die sich auf ihren privaten Handlungsspielraum auswirkten, erwarten zu müssen." HARDY BOUILLON

*

"My philosophy, in essence, is the concept of man as a heroic being, with his own happiness as the moral purpose of his life, with productive achievements as his noblest activity, and reason as his only absolute." AYN RAND

*

"The man at the top of the intellectual pyramid contributes the most to all those below him, but gets nothing except his material payment, receiving no intellectual bonus from others to add to the value of his time. The man at the bottom who, left to himself, would starve in his hopeless ineptitude, contributes nothing to those above him, but receives the bonus of all of their brains. Such is the nature of the 'competition' between the strong and the weak of the intellect. Such is the pattern of 'exploitation' for which you have damned the strong." AYN RAND

*

"The economic value of a man's work is determined, on a free market, by a single principle:
by the voluntary consent of those who are willing to trade him their work or produce in return. This is the moral meaning of the law of supply and demand; it represents the total rejection of two vicious doctrines: the tribal premise and altruism. It represents the recognition of the fact that man is not the property nor the servant of the tribe, that a man works in order to support his own life - as, by his nature, he must - that he has to be guided by his own rational self-
interest, and if he wants to trade with others, he cannot expect sacrificial victims, i.e., he cannot expect to receive values without trading commensurate values in return. The sole criterion of what is commensurate, in this context, is the free, voluntary, uncoerced judgment of the traders." AYN RAND

*

"The only proper, moral purpose of a government is to protect man's rights, which means: to protect him from physical violence - to protect his right to his own life, to his own liberty, to his own property and to the pursuit of his own happiness. Without property rights, no other rights are possible." AYN RAND

*

"Corresponding to the four branches of philosophy, the four keystones of capitalism are: metaphysically, the requirements of man's nature and survival - epistemologically, reason - ethically, individual rights - politically, freedom." AYN RAND

*

"The small minority of adults who are unable rather than unwilling to work, have to rely on voluntary charity; misfortune is not a claim to slave labor; there is no such thing as the right
to consume, control, and destroy those without whom one would be unable to survive." AYN RAND

*

"Wir suchen nicht nach Vollkommenheit, da wir nur zu gut wissen, dass diese in menschli-chen Dingen nicht zu finden ist, sondern nach jener Verfassung, die von den geringsten oder entschuldbarsten Unzulänglichkeiten begleitet ist." ALGERNON SIDNEY

*

"Ich würde mich für den Glücklichsten der Sterblichen halten, wenn es mir gelänge, dass die Menschen von ihren Vorurteilen geheilt werden könnten. Vorurteile nenne ich hier nicht, was in Unkenntnis über bestimmte Dinge hält, sondern was bewirkt, dass man sich selbst nicht kennt." MONTESQUIEU

*

"The government of England is a government of law. We betray ourselves, we contradict the spirit of our laws, and we shake the whole system of English jurisprudence, whenever we in-
trust a discretionary power over the life, liberty, or fortune of the subject, to any man or set of
men whatsoever upon a presumption that it will not be abused." LETTERS OF JUNIUS (1772)

*

"(..) so halte ich es in jedem Falle für über alles notwendig, zwischen dem Geschäfte der staatlichen Gewalt und dem der Religion genau zu unterscheiden und die rechten Gesetze festzusetzen, die zwischen beiden liegen. Wenn das nicht geschieht, kann den Streitigkeiten kein Ende gemacht werden, die immer entstehen werden zwischen denen, die auf der einen Seite an den Interessen der menschlichen Seelen Anstoss nehmen oder wenigstens zu nehmen behaupten, und denen, die auf der anderen Seite für das gemeine Wesen zu sorgen haben.
Das gemeine Wesen scheint mir eine Gesellschaft von Menschen zu sein, deren Ver-
fassung lediglich die Befriedigung, Wahrung und Beförderung ihrer bürgerlichen Interessen bezweckt.
Bürgerliche Interessen nenne ich Leben, Freiheit, Gesundheit, Schmerzlosigkeit des Kör-pers und den Besitz äusserer Dinge wie Geld, Ländereien, Häuser, Einrichtungsgegenstände und dergleichen.
Es ist die Pflicht der staatlichen Obrigkeit, durch die unparteiische Ausführung von Ge-
setzen, die für alle gleich sind, allgemein dem ganzen Volke und jedem ihrer Untertanen im besonderen den gerechten Besitz dieser Dinge, die zu seinem Leben gehören, zu sichern. Wenn einer sich herausnehmen wollte, die Gesetze der öffentlichen Gerechtigkeit und Billigkeit zu verletzen, die für die Erhaltung dieser Dinge festgelegt sind, so muss seine An-massung durch die Furcht vor einer Bestrafung gehemmt sein, die ihn derjenigen bürgerli-chen Interessen oder Güter beraubt oder sie vermindert, die er sonst geniessen könnte und müsste." JOHN LOCKE ("Ein Brief über Toleranz")

*

"Libera chiesa in libero Stato" - "Freie Kirche im freien Staat" CAMILLE CAVOUR

*
"(..) every man has A PROPERTY IN HIS OWN PERSON. This nobody has any right to but himself. The labour of his body and the work of his hands, we may say, are properly his. Whatsoever then he removes out of the state that nature hath provided, and left it in, he hath mixed his labour with, and joined to it something that is his own, and thereby makes it HIS PROPERTY. It being by him removed from the common state nature placed it in, it hath by
his labour something annexed to it that excludes the common right of other men. For this LABOUR being the unquestionable property of the labourer, no man but he can have a right to what that is once joined to...
He that is nourished by the acorns he picked up under an oak, or the apples he gathered from the trees in the wood, has certainly appropriated them to himself. Nobody can deny but the nourishment is his. I ask then when did they begin to be his?... And 'tis plain, if the first gathering made them not his, nothing else could. That LABOUR put a distinction between them and common. That added something to them more than nature, the common mother of all, had done: and so they become his private right. And will any one say he had no right to those acorns or apples he thus appropriated, because he had not the consent of all mankind to make them his?... If such a consent as that was necessary, man had starved, notwithstan-
ding the plenty God had given him. We see in COMMONS, which remain so by compact, that 'tis the taking part of what is common, and removing it out of the state Nature leaves it in, which BEGINS THE PROPERTY; without which the common is of no use." JOHN LOCKE

*

"As the republican part of the government prevails in England, though with a great mixture
of monarchy, it is obliged, for its own preservation, to maintain a watchful jealousy over the magistrates, to remove all discretionary powers, and to secure every one's life and fortune
by general and inflexible laws. No action must be demet a crime but what the law has plainly determined to be such." DAVID HUME

*

"All general laws are attended with inconveniences, when applied to particular cases; and it requires great penetration and experience, both to perceive that these inconveniences are fewer than what results from full discretionary power in every magistrate; and also to discern what general laws are, upon the whole, attended with the fewest inconveniences." DAVID
HUME

*

"Wie die Winde, von denen wir nicht wissen, woher sie kommen, und die wehen, wohin sie wollen, stammen auch die Formen der Gesellschaft von einem dunklen und fernen Ursprung her. Lange vor der Entstehung der Philosophie entspringen diese den Instinkten und nicht
den Spekulationen der Menschen. Die Masse der Menschen wird in ihren Einrichtungen und Massnahmen durch die Umstände geleitet, in die sie versetzt ist. Selten wird sie von ihrem Wege abgezogen, um der Idee eines einzelnen Pläneschmieds zu folgen.
Jeder Schritt und jede Bewegung der Menge wird sogar in denjenigen Zeitaltern, die man die aufgeklärten nennt, mit der gleichen Blindheit für die Zukunft gemacht. Die Nationen stossen gleichsam im Dunklen auf EINRICHTUNGEN, DIE ZWAR DURCHAUS DAS ERGEBNIS MENSCHLICHEN HANDELNS SIND, NICHT JEDOCH DIE DURCHFÜHRUNG IRGENDEINES MENSCHLICHEN PLANES." ADAM FERGUSON

*

"The invisible hand leads man to promote an end which was no part of his intention." ADAM
SMITH

*

"Auf welche Gattungen des heimischen Gewerbefleisses jemand sein Kapital verwenden soll, und bei welcher das Produkt den grössten Wert verspricht, kann offenbar jeder Einzelne nach seinen örtlichen Verhältnissen besser beurteilen als es ein Staatsmann oder Gesetzgeber für ihn tun könnte." ADAM SMITH

*

"Ob nun in kleinen oder grossen Staaten, eine Demokratie wird nur unter grossen Schwierig-
keiten aufrechterhalten. Dies ergibt sich aus der Ungleichheit der Lebenslagen und der unglei-
chen Ausbildung des Geistes, wie sie die verschiedenen Bestrebungen und Tätigkeiten be-
gleiten, welche die Menschen im fortgeschrittenen Stadium kommerzieller Künste voneinan-
der trennen. Wir sprechen hiermit nur gegen eine formale Demokratie, nachdem ihr Grund-prinzip verschwunden ist, und fassen die Lächerlichkeit der Ansprüche auf gleichen Einfluss und gleiche Achtung ins Auge, nachdem die Charaktere der Menschen aufgehört haben, ein-
ander ähnlich zu sein." ADAM FERGUSON

*

"Power tends to corrupt, absolute power corrupts absolutely." LORD ACTON

*

"Der Liberalismus ist keine abgeschlossene Lehre, er ist kein starres Dogma; er ist das Ge-genteil von all dem: er ist die Anwendung der Lehren der Wissenschaft auf das gesellschaft-liche Leben der Menschen." LUDWIG VON MISES

*

"Der Liberalismus ist eine Lehre, die ganz und gar auf das Verhalten der Menschen in dieser Welt gerichtet ist. Er hat in letzter Linie nichts anderes im Auge als die Förderung der äusse-ren, der materiellen Wohlfahrt der Menschen und kümmert sich unmittelbar nicht um ihre inneren, um ihre seelischen und metaphysischen Bedürfnisse." LUDWIG VON MISES

*

"Nach liberaler Auffassung besteht die Aufgabe des Staatsapparates einzig und allein darin, die Sicherheit des Lebens und der Gesundheit, der Freiheit und des Sondereigentums gegen gewaltsame Angriffe zu gewährleisten. Alles, was darüber hinausgeht, ist von Übel." LUDWIG VON MISES

*

"Der Gegensatz zwischen einem liberalen System und einer totalen Planwirtschaft findet eine treffende Illustration mit der dem Nationalsozialismus und dem Sozialismus gemeinsamen Klage über 'die künstliche Trennung von Wirtschaft und Politik' und in der ihnen ebenfalls gemeinsamen Forderung nach dem Primat der Politik über die Wirtschaft." F.A. HAYEK

*
"Die Blindheit, mit der in diese 'antifaschistische' Front das totalitär-kollektivistische Russland einbezogen wurde, entsprach dem gleichzeitigen heftigen Widerstand gegen den Nachweis, dass der deutsche Nationalsozialismus in einem zum mindesten technischen Sinne zusam-men mit Sowjetrussland den geradezu klassischen Fall eines ausgebildeten Sozialismus ge-
liefert hatte und auch geistig mehr als einen Ahnherrn mit dem 'demokratischen' Sozialismus teilte." WILHELM RÖPKE

*

"Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat. Solche Wohltaten muss das Volk immer teuer bezahlen, weil kein Staat seinen Bürgern mehr geben kann, als
er ihnen vorher abgenommen hat - und dann noch abzüglich der Kosten einer zwangsläufig immer mehr zum Selbstzweck ausartenden Sozialbürokratie. (..) Ein beziehungsloser Indivi-
dualismus muss zwangsläufig die Folge sein. Traditionelle Sozialpolitik drängt zurück, was
an menschlicher Beziehung, an sozialer Wärme, an den Gefühlen der Brüderlichkeit und
der Solidarität im menschlichen Sinn vorhanden ist. Natürliche Opferbereitschaft zugunsten selbstgewählter gemeinsamer Ziele wird durch den Kampf aller mit allen um maximale Pa-tronage durch den Staat ersetzt. An die Stelle des gemeinschaftlichen Idealismus tritt der 'Rechtsanspruch'. Die wohlfahrtsstaatliche Durchorganisation der Gesellschaft wird mit der Zerstörung gesellschaftlicher Eigenregelungen, der sozialen Bindungen und der sozialen Gesinnung erkauft." LUDWIG ERHARD

*



"Der Dritte Weg ist der direkteste Weg in die Dritte Welt." VACLAV KLAUS

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren